Die zweidimensionale Röntgenuntersuchung eignet sich besonders für flache Objekte mit geringer Überlagerung weiterer Objektbereiche, wie z.B. Leiterplatten. Durch die kurze Prüfzeit eignet sich das Verfahren besonders für die Serienprüfung. Spezielle Algorithmen ermöglichen es dabei Eigenschaften wie Poren- und Lunker-Aufkommen automatisiert auszuwerten.
Ein 3D-Scan ist erforderlich, wenn sich die zu detektierende Struktur in komplexen volumenösen Baugruppen befindet. Erst durch die 3D-Rekonstruktion wird die lokale Zuordnung von Fehlern im Volumen möglich. Aufgrund der Vielzahl aufzunehmender Projektionen ist der Prozess langwieriger und wird daher eher für Geometrie-, Porositäts- oder Schadensanalysen eingesetzt.
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